Einleitung 

Dieses Glossar ist Teil von "PC-Netzwerke", Informationen zu diesem Buch finden Sie hier. Die Veröffentlichung des Glossars Erfolgt mit freundlicher Genehmigung des Galileo Press Verlages.

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Anfangsbuchstaben

a, b, c, d, e, f, g, h, i, j, k, l, m, n, o, p, q, r, s, t, u, v, w, x, y, z


 


1TR6
siehe DSS1.

ACL (Access Control List)
Zugriffskontrollliste. Sie regelt welche MAC-/IP-Adresse Zugriff erhält. Eine ACL wird u. a. bei Routern eingerichtet, Sie können so z. B. bestimmte PCs vom Zugriff auf das Internet anhand ihrer IP-Adresse ausschließen.

Active Directory
Das AD ist die Weiterentwicklung der Windows-Domäne. Insbesondere ist der Vorteil eines einheitlichen AD, dass dort mehr Informationen zu einem Benutzer abgelegt werden können und so eine zentrale Benutzerdatenbank entsteht, auf die viele Anwendungen zugreifen können (Exchange, Rechnungswesen ...).

AD
siehe Active Directory.

ADSL (Asymmetric DSL)
Das verbreitetste DSL-Verfahren. Die Datenraten für den Up- und Download sind nicht gleich, sondern unterschiedlich (somit asymmetrisch).

AES (Advanced Encryption Standard)
Nachfolgestand von DES und 3DES (Triple-DES). Wird zur Verschlüsselung u.a. bei WPA eingesetzt.

AGI (Asterisk Gateway Interface)
AGI ist die Möglichkeit die weitere Verarbeitung des Gesprächs über ein Skript/Programm durchführen zu lassen.

ALG (Application Layer Gateway)
Erweiterung einer Firewall um die Fähigkeit Datenpakete der Anwendungsschicht zu verstehen und zu modifizieren.

AMR (Adaptive Multi-Rate)
Verfahren zur Kodierung von Sprache, das sich den Übertragungsbedingungen anpassen kann. Wird u.a. bei UMTS verwendet.

ANSI (American National Standard Institute)
Normungsausschuss in den USA, vergleichbar mit DIN.

AOL (America OnLine)
Sehr großer Internet-Provider, der international agiert. In Deutschland ist AOL durch die Werbung mit Boris Becker bekannt geworden. Sie haben sicherlich auch schon mal eine CD von AOL erhalten, oder?

AOSS (AirStation One-Touch Secure Systems)
Die Firma Buffalo bietet ein vereinfachtes Verfahren, die Verschlüsselung für WLAN zwischen Buffalo-Geräten einzurichten.

APIPA (Automatic Private IP Adressing)
Eine IP-Adresskonfiguration ohne DHCP. Der von der Behörde IANA normierte Adressbereich für diese Funktion ist 169.254.0.1 bis 169.254.255.254/16. Die Funktion wird ab Windows 98 automatisch ausgeführt, wenn kein DHCP-Server gefunden wird und keine manuelle IP-Konfiguration existiert.

AppleTalk
LAN-Vermittlungsprotokoll von der Firma Apple. Das Protokoll arbeitet auf ISO-/OSI-Schicht 3 und wurde von den älteren Versionen von MacOS benutzt.

Appliance
Der englische Begriff Appliance bedeutet so viel wie Gerät. Gemeint ist mit dem Begriff ein Server, der mit Software (z. B. Firewall) geliefert wird und sofort einsatzbereit ist.

APT (Advanced Package Tool)
Die Software-Paketverwaltung von Debian.

ASCII (American Standard Code of Information Interchange)
Buchstaben müssen für PCs in Zahlen umgesetzt werden. Diese Aufgabe erfüllt ASCII, indem es 128 Zeichen auf 128 Zahlen kodiert (0-127, sieben Bit). Der erweiterte ASCII-Standard mit acht Bit bietet 256 Zeichen Platz und enthält außer englischen z. B. auch deutsche Zeichen wie Umlaute.

ASIC (Application Specific Integrated Circuit)
Ein Chip, der speziell für eine Funktion gefertigt wird. Er ist eine in Hardware gegossene Funktion. ASICs kommen bei hochwertigen Switches und Layer-3-Switches zum Einsatz.

ATM (Asynchronous Transfer Mode)
Konkurrenztechnik zu Ethernet mit sehr guten QoS-Merkmalen. ATM hat den Nachteil, dass die Geräte sehr teuer sind. Daher wird ATM nur noch im WAN eingesetzt.

Authentication
Überprüfung der Identität einer Person oder eines PC. Die Überprüfung kann mit einem einfachen Benutzernamen, aber z. B. auch mittels Fingerabdruck durchgeführt werden.

Authentifizieren
siehe Authentication.

Autorisation
Gewähren von Rechten (z. B. Zugriffsrechten). Wenn Sie eine Datei den anderen Benutzern per Dateifreigabe zur Verfügung stellen, autorisieren Sie diese, auf die Datei zuzugreifen. Möglicherweise haben Sie das Recht der anderen beschränkt, sodass diese die Datei z. B. nicht löschen können. Autorisieren siehe Autorisation.

Backbone
Der Begriff wird nicht eindeutig verwendet. In einem LAN ist das Backbone die Verbindung der Hauptverteiler.
Ein Provider wird als sein Backbone die Datenverbindungen nennen, die seine wichtigen Zugangsknoten verbinden. Backplane
Die »Rückwand« eines Hubs, Switchs oder Routers, auf der die Daten transportiert werden. Gemeint ist ein ähnliches Bauteil wie das Motherboard im PC.
Sie können sich ein Bus-System vorstellen, auf dem die Daten ausgetauscht werden.

Baud
Anzahl der Symbole, pro Sekunde über eine Schnittstelle ausgetauscht werden, die Schrittgeschwindigkeit.
Die Angabe in Baud wurde für alte Modems verwendet und ist nicht mehr üblich. Heute verwendet man die Angabe von Bits pro Sekunde, Bit/s.

BDC (Backup Domain Controller)
Stellvertreter des PDC. Ein BDC ist nicht erforderlich, wird hauptsächlich zur Lastverteilung und zur Gewährleistung der Ausfallsicherheit eingesetzt.

BIOS (Basic Input Output System)
Im ROM des Motherboards abgelegtes Programm, das die Hardwareansteuerung durchführt.
Bei PCs können Sie üblicherweise an die BIOS-Einstellungen gelangen, indem Sie beim Systemstart (F2) oder (Entf) drücken.

Bit (Binary Digit)
Die kleinste Informationseinheit. Ziffer 0 oder 1, Strom an oder aus.

Bluetooth
Bluetooth ist ein kabelloses Übertragungsverfahren, das mittlerweile mehrere Ziele verfolgt. Einerseits geht es um das PAN (Personal Area Network). Man möchte z. B. Headsets für Handys kabellos an das Handy anbinden, und zwar mittels Bluetooth.
Es gibt Bestrebungen, Bluetooth auch für den drahtlosen Internetzugang zu benutzen, z. B. AVM Blue Fritz!.

BootP (Boots Trap Protocol)
Der Vorläufer von DHCP, dient auch zur Zuweisung einer IP-Konfiguration, aber nur mit der Zuordnung fester IP-Adressen zu MAC-Adressen.

BRI (Basic Rate Interface)
Bezeichnung für einen ISDN-Anschluss. Beispielsweise werden Module, die es einem Router ermöglichen, per ISDN (S0) angebunden zu werden, als BRI-Module bezeichnet.

Bridge
Eine Bridge (dt. Brücke) ist ein Gerät, das zwei Netzwerksegmente, zwei Ethernets, verbunden hat. Stellen Sie sich einen Switch mit nur zwei Anschlüssen vor. Die Switches sind die Nachfolger der Bridges.

BSS (Basic Service Set)
Ein im Infrastruktur-Modus aufgebautes WLAN mit WLAN-Clients und einem oder mehreren Accesspoint(s).

Bundesnetzagentur
Im Zuge der Liberalisierung des Telekom-Marktes wurde die RegTP geschaffen, die verschiedentlich auch im Netzwerkbereich (WLAN) Zuständigkeiten hat. Nach der Erweiterung der Aufgaben um den Strommarkt wurde die Behörde umbenannt.

Cache
Schneller Zwischenspeicher.

CAM (Constant Access Mode)
Verfahren im WLAN, bei dem die Clients nicht in den Stromspar-Modus fallen (siehe PAM).

Cardbus-Card
32-Bit-PCMCIA-Karte, die ähnlich wie eine PCI-Karte aufgebaut ist. Die Datenrate ist wesentlich höher als bei einer PC-Card, allerdings werden die Karten zurzeit weniger gut unterstützt und relativ teuer.

CBR (Constant Bit Rate)
Immer gleichbleibende Datenrate eines Audio-Codec.

CCC (Chaos Computer Club e. V.)
Ein Verein, der die Kommunikation der Hackerszene und der Öffentlichkeit fördert und für Informationsfreiheit eintritt.

CCMP (Counter mode with Cbc-Mac Protocol)
AES-CCMP ist die Verschlüsselungsmethode bei WPA.

CELP (Code Excited Linear Predictive)
Sprachkodierungsverfahren, welches u.a. bei GSM verwendet wird.

CERN (Conseil Europeen pour la Recherche Nucleaire)
Europäische Forschungsgemeinschaft für Teilchenphysik mit Sitz in Genf. Zunächst als Anwendung für das CERN selbst wurden Web-Technologien wie HTTP und Hyperlinks entwickelt.

CERT (Computer Emergency Response Team)
Abteilung der z. B. Carnegie Mellon University, das vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium (DoD) betrieben wird. Seine Hauptaufgabe ist die Veröffentlichung von Sicherheitsproblemen bei Computern. Auch in Deutschland gibt es nationale CERTs, die Informationen über z. B. Viren oder Sicherheitslücken veröffentlichen.

CHAP (Challenge Handshake Authentication Protocol)
Bei PPP kann eine Autorisierung durchgeführt werden. Eine Methode ist CHAP: Es übermittelt eine Benutzername-Passwort-Kombination verschlüsselt. Ein anderes Verfahren ist PAP. Normiert ist CHAP im RFC 1994.

CIDR (Classless Inter Domain Routing)
Eine Technik, auf IP-Klassen zu verzichten und das Routing anhand der Subnetzmaske durchzuführen.

CLI (Command Line Interface)
Die Kommandozeile von Netzwerkgeräten wird CLI genannt. Dort können Sie ähnlich wie in einer DOS-Box Befehle eingeben. Üblicherweise ist diese Schnittstelle durch Passwörter geschützt und wird per Telnet erreicht.

CLID (Caller Line ID)
Rufnummernübertragung im ISDN oder beim Handy. Technisch kann die Rufnummernübertragung auch bei analogen Telefonanschlüssen erfolgen.

CLIP (Caller Line ID Protocol)
Verfahren zur Rufnummernübertragung im ISDN oder beim Handy.

CLIR (Caller Line ID Restriction)
Verfahren zur Rufnummernunterdrückung. Der Angerufene sieht die Rufnummer nicht.

CoDec (Coder Decoder)
Elektronsiche Verpackung eines Audio-Signals bzw. Entschlüsselung.

CPU (Central Processing Unit)
Der Prozessor.

Cracker
Ein Hacker, der in Ihrem Netzwerk Schaden verursachen will.
Oftmals wird zwischen Hacker und Cracker unterschieden. Die erste Sorte sei angeblich nur technisch interessiert und will keinen Schaden anrichten, die zweite Sorte will nur Schaden anrichten.
Eine bekannte Hacker-Vereinigung ist der CCC (Chaos Computer Club).

CSMA/CA (Carrier Sense Multiple Access Collision Advoidance)
WLAN-Verfahren zur Kollisionsvermeidung. Eine echte Kollisionserkennung kann nicht stattfinden, weil es nicht wie bei kabelgebundenen LANs zu einer Potenzialerhöhung kommt.

CSMA/CD (Carrier Sense Multiple Access Collision Detect)
Das Zugriffsverfahren im Ethernet. Jeder Teilnehmer hört die Leitung ab. Wenn kein anderer sendet, darf jeder Teilnehmer senden (nicht deterministisch). Sollte es zu Kollisionen kommen, müssen diese erkannt werden.
In einem vollständig geswitchten Netzwerk findet CSMA/CD auch bei Verwendung von Ethernet faktisch keine Anwendung mehr.

CTS (Clear To Send)
Gegenstück zu RTS.

Datex-P
Der Name eines alten paketvermittelten Dienstes auf Basis von X.25.

DCF (Distributed Coordination Function)
Funktion beim WLAN um auf Basis von DIFS einen WLAN-Kanal nutzen zu können.

DDNS (Dynamisches DNS)
Ein DNS-Verfahren, das ständig automatisch aktualisiert wird. Dabei können die Clients selbst die notwendigen Informationen liefern oder der DHCP-Server.

DECT (Digital Enhanced Cordless Telecommunications)
Digitales Übertragungsverfahren für schnurlose Telefone, Funktelefone, das von der ETSI entwickelt wurde. Es arbeitet normalerweise in einem Frequenzbereich von 1,88 bis 1,9 GHz und ist daher in den USA nicht zulässig. Die Datenrate beträgt 24 kBit/s pro Zeitschlitz. Die Sendeleistung beträgt 250 mW, und daher beträgt die Reichweite innerhalb von Gebäuden ca. 40 Meter.
Es gibt aber DECT@ISM, das im 2,4-GHz-Bereich funkt und eine Datenrate von 1 MBit/s erreicht.

DES (Data Encryption Standard)
Ein symmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus. Wird Manchmal auch als DEA (Data Encryption Algorithm) bezeichnet.

DFS (Dynamic Frequency Selection)
In Abhängigkeit von dem Datenverkehr wird der Funkkanal bei IEEE 802.11a gewählt. DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)
Verfahren, mit dem insbesondere eine IP-Konfiguration (IP-Adresse, Subnetzmaske ...) beim Booten und in zeitlichen Intervallen zugewiesen wird.

DIFS (Distributed IFS)
siehe IFS.

DIN (Deutsche Industrie Norm)
DIN A4 normt die Größe (und bestimmt andere Eigenschaften) von einem Blatt Papier.

Diversity
Die sogenannte Antennen-Diversity nutzt bei zwei Antennen z.B. eines WLAN-Accesspoints die Antenne zum Senden, auf der das Signal des Kommunikationspartners stärker empfangen wird.

DMZ (DeMilitarized Zone)
Vom Internet und dem LAN durch jeweils eine Firewall abgetrennter Bereich. Er ist nicht so unsicher wie das Internet, aber nicht so sicher wie das eigene LAN. Üblicherweise befinden sich z. B. Mail-Server in der DMZ.

DNS (Domain Name Service)
Namensauflösung im Internet und auch im LAN. Namen von PCs oder Webseiten werden mittels DNS in die zugehörigen IP-Adressen umgesetzt.

DoS (Denial of Service)
Hackerangriff, um einen Server funktionsuntüchtig zu machen.

DOS (Disk Operating System)
In Form von MS-DOS als altes Betriebssystem. Es gab/gibt aber auch andere DOS-Systeme, z. B. FreeDOS.

DPCM (Differential Pulse Code Modulation)
Sprachkodierungsverfahren bei Audiocodecs.

DSCP (Differentiated Services Codepoint)
Priorisierungsverfahren, welches zu Kennzeichnung der gewünschten Übertragungsqualität im IP-Protokollkopf ein Byte benutzt. Nachfolger des ungenaueren TOS.

DSL (Digital Subscriber Line)
DSL ist eine Technologie, um einen Internetzugang bereitzustellen, der über eine hohe Bandbreite verfügt. Mit der Technik DSL wird dabei nur eine kurze Strecke zwischen der Vermittlungsstelle des Providers und der Telefondose des Kunden überbrückt.

DSLAM (Digital Subscriber Line Access Multiplexer)
Das Gegenstück zum Splitter eines DSL-Kunden in einer Ortsvermittlungsstelle, an dem die DSL-Verbindungen der Kunden gebündelt werden.

DSP (Digital Signaling Processor)
Mikroprozessoren, die auf Echtzeitanwendung optimiert sind und somit insbesondere für die Modulierung/Kodierung von Sprache geeignet sind.

DSS1 (Digital Signaling System 1)
Ein im Euro-ISDN genormtes Verfahren für die Signalisierung im D-Kanal des ISDN. In Deutschland gibt es parallel bis 2005 noch 1TR6.

DSSS (Direct Sequence Spread Spectrum)
Das Standard-Modulationsverfahren im WLAN nach IEEE 802.11b.

DTE (Data Terminal Entry Power via MDI)
Stromversorgung für kleine Netzwerkgeräte über das Twisted-Pair-Kabel nach IEEE 802.3af.

DTIM (Delivery Traffic Indication Map)
Wert, der angibt, wie häufig eine TIM in einer Reihe von Beacon-Paketen vorkommt.

DTMF (Dual Tone Multi-Frequency)
Tastentöne eines Telefons, in Deutschland auch unter dem Begriff MFV (MehrFrequenswahlVerfahren) bekannt.

Duplex
Gleichzeitiges Senden und Empfangen von Daten. Der unsinnige Begriff Halfduplex beschreibt das Gegenteil, nämlich entweder Senden oder Empfangen.

DVD (Digital Versatile Disc)
Medium mit 4,7 bis 17 GByte Speicherkapazität. Als Video-DVD wird der MPEG2-Standard zur Komprimierung der Videodaten eingesetzt.

EAP (Extensible Authentication Protocol)
Ein Authentifizierungsverfahren, das ursprünglich für PPP entwickelt wurde. Mittlerweise findet es z. B. bei IEEE 802.1x Verwendung und wird dort als EAPoL (EAP over LAN) bezeichnet. Es ist in RFC 2284 normiert.

EFM (Ethernet in the First Mile)
Ein IEEE-Standardisierungsvorhaben, das Ethernet für den Internetzugang ermöglichen soll. Der Standard wird IEEE 802.3ah heißen.

EIA (Electronic Industries Alliance)
Verband der elektronischen Industrie der USA. Der Verband erlässt einige Normierungen, z. B. für die Belegung von Twisted-Pair-Kabeln nach EIA/TIA 568.

EIFS (Extended IFS)
siehe IFS.

EIGRP (Enhanced IGRP)
Verbesserte Version von IGRP.

EIRP (Effective isotropic radiated power)
Die EIRP ist ein Vergleichswert. Sie gibt an, mit welcher Leistung man einen idealen Rundstrahler (isotroper Strahler) speisen müsste, damit er die selbe Feldstärke erzeugt wie die vorliegende Anlage aus Sender, Kabel und Antenne.(vgl. heise)

ENUM (tElephone NUmber Mapping)
Telefonnummer sind über einen DNS-Server in IP-Adressen auflösbar, so dass eine Festnetzrufnummer für andere Internettelefonanwender kostensparend über das Internet angerufen werden kann.

ESSID (Electronic Service Set Identifier)
Siehe SSID.

EtherTalk
Netzwerkprotokoll der Fa. Apple.

ETSI (European Telecommunications Standards Institute)
Diese Behörde normiert Telekommunikationsstandards wie GSM, GRPS u. a. für Europa.

Euro-ISDN
Vereinheitlichtes ISDN.

Extranet
Zugangsbereich eines Intranets für Partner und Kunden. Aus Sicht der Sicherheit nimmt der Zugang für Partner oder Kunden eine Position zwischen internem LAN-Zugang und Internet ein. Das Extranet ist somit vertrauenswürdiger als das Internet, aber weniger vertrauenswürdig als ein LAN-Teilnehmer.

Fast-Ethernet
IEEE 802.3u, 100Base-TX/FX, Ethernet mit einer Geschwindigkeit von 100 Mbit/s.

FDDI (Fiber Distributed Data Interface)
Ein auf Glasfaserkabeln basierendes Konkurrenz-Verfahren zu Ethernet. Es handelt sich um ein Ring-Verfahren wie auch Token-Ring, das mit einer Geschwindigkeit von 100 Mbit/s arbeitet und große Entfernungen von mehreren hundert Kilometern überbrücken kann.

FEC (Forward Error Correction)
Bei dem FEC-Korrekturverfahren kodiert der Sender die Sendedaten redundant, so dass der Empfänger Übertragungsfehler korrigieren kann.

FHSS (Frequency Hopping Spread Spectrum)
Ein Modulationsverfahren im WLAN. Dabei wird mehrfach pro Sekunde das Frequenzband gewechselt, um so Störungen auf einzelnen Frequenzen auszuweichen.

Fiber-Channel
Übertragung von Daten z. B. zu Festplatten über große Entfernungen.

Firewall
Filter, der Daten aus dem und in das Internet kontrolliert, bevor er sie passieren lässt.

Firewire
Eine serielle Schnittstelle am PC, ähnlich wie USB. Der Standard IEEE 1394 zeichnet sich insbesondere durch hohe Datenraten aus (IEEE 1394a = 400 Mbit/s und IEEE 1394b = 800 Mbit/s). Ursprünglich wurde dieser Bus von der Firma Apple entwickelt, er ist jedoch inzwischen insbesondere für Videoanbindungen an PCs zahlreich verfügbar.


Firewire wird auch unter anderen Namen vertrieben. Die Firma Sony benutzt den Begriff i.link und die Firma Texas Instruments Lynx.

 

FQDN (Fully Qualified Domain Name)
Der PC-Name mit Angabe des Domain-Namens und der Toplevel-Domain, z. B. asterix.pcnetzwerke.de oder idefix.haus.hier.

Frame
Ein Ethernet-Paket.

FTP (File Transfer Protocol)
Standardanwendung zur Dateiübertragung.

FTTC (Fiber To The Curb)
siehe FTTH.

FTTH (Fiber To The Home)
Ein Glasfaseranschluss für jedes Haus, um jeden Bandbreitenengpass für die nächsten zehn Jahre auszuschließen. Gibt es in Deutschland nur in den fünf neuen Bundesländern.

GAN (Global Area Network)
WAN, das sich über die gesamte Welt verteilt.
DaimlerChrysler betreibt ein GAN, weil die Standorte weltweit vernetzt sind.

Gateway
Der Begriff wird nicht einheitlich benutzt. So ist mit Standardgateway unter Windows der Default-Router gemeint.


Meiner Meinung nach ist ein Gateway ein Verbindungsgerät bzw. eine Verbindungsgerät-Software zwischen inkompatiblen Netzwerken, z. B. ein Fax-to-Mail-Gateway.

 

GBIC (GigaBit Interface Connector)
Ein kleines Einschub-Modul bei Switches, das entweder 1000Base-SX, LX oder T als Gigabit-Variante unterstützt.
Bei der Anschaffung des Switchs ist man somit variabler.

GnuPG (Gnu Privacy Guard)
Freie Software zum Verschlüsseln und Entschlüsseln von Daten, sowie zum Erzeugen und Signieren von Schlüsseln. Ist kompatibel zu PGP.

GG45
Der Nachfolger des RJ45-Steckers. Er wird bei Kategorie-7-Kabeln (noch nicht verabschiedet!) als Stecker zum Einsatz kommen und kann abwärtskompatibel zum RJ45-Stecker sein.

GPL (Gnu Public License)
Eine Lizenz, die die Freiheit von Software gewährleisten soll.

GPRS (General Packet Radio Service)
Schnellere Datenkommunikation am Handy. GRPS ist die Weiterentwicklung von HSCSD und arbeitet im Gegensatz zu diesem paketvermittelt. Daher wird dort immer das Datenvolumen, nicht die Online-Zeit berechnet.

GSM (Global System for Mobile Communication)
Genormt durch die ETSI, ist es der europäische Standard für Funktelefonie, also Handys.

H.323
Eine Zusammenfassung verschiedener Protokolle für den Verbindungsaufbau und -abbau von Sprachverbindungen über IP.

HDTV (High Definition TeleVision)
Neuer Fernseh-Standard mit wesentlich besserer Auflösung (1.920x1.080), als PAL (720x576) oder NTSC. Basiert auf NTSC-Technik und arbeitet rein digital.

Hiperlan 2 (High Performance Radio Local Area Network Version 2)
Eine Funktechnologie als Konkurrenz zu WLAN nach IEEE. Hiperlan wurde von der ETSI entwickelt und bietet im 5-GHz-Band Datenraten von bis zu 20 Mbit/s.
Voraussichtlich wird Hiperlan aber sterben, weil sich WLAN international durchsetzt.

HDLC (High-level Data Link Control)
Ein Verfahren der ISO-/OSI-Schicht 2, das vor allem im ISDN eingesetzt wird.

Homeplug
Marketingbegriff für PLC-Technik innerhalb eines Hauses, beispielsweise dLAN von Devolo. In der Homeplug Alliance haben sich führende Hersteller dieses Bereiches zusammengeschlossen (http://www.homeplug.com).

Host (dt. Gastgeber)
ist die allgemeine Bezeichnung für Netzwerkteilnehmer. Es wird sich normalerweise um einen PC handeln, möglich wäre z. B. auch ein netzwerkfähiger Drucker oder ein DSL-Router.

HSCSD (High Speed Circuit Switched Data)
Datenübertragungsverfahren für die schnellere Datenkommunikation mit Handys. Technisch werden mehrere Kanäle à 14,4 kBit/s gebündelt.

HTML (Hyper Text Markup Language)
Sprache, die das Layout von Webseiten beschreibt.

HTTP (Hyper Text Transfer Protocol)
Paketformat zur Übertragung von Internetseiten.

Hub
Die »Radnabe« ist auch unter dem Begriff »Sternkoppler« oder »Multiport-Repeater« bekannt.
Der Hub ist ein Gerät, das in einem Twisted-Pair-Netzwerk alle Teilnehmer miteinander verbindet. Er selbst ist dabei lediglich elektrischer Verstärker und trifft keinerlei Entscheidungen.

IANA (Internet Assigned Numbers Authority)
Verwaltungsbehörde, legt u. a. die TCP/UDP- Nummern (Ports) weltweit eindeutig fest.

IAPP (Inter Access Point Protocol)
Kommunikationsstandard zwischen mehreren WLAN-Accesspoints eines LANs, der z. B. das Roaming zwischen verschiedenen APs ermöglicht. Die Normung wird nach IEEE 802.11f erfolgen.

IBSS (Independent Basic Service Sets)
Ein im Ad-hoc-Modus aufgebautes WLAN. Dabei funkt eine WLAN-Karte zu einer anderen, und es gibt keinen Accesspoint.

ICE (Interactive Connectivity Establishment)
Probiert verschiedene Wege, um eine Kommunikation zu ermöglichen (STUN, TURN, IPv4, IPv6).

ICMP (Internet Control Message Protocol)
Kontrollprotokoll auf ISO-/OSI-Schicht 3, z. B. basiert der PING auf ICMP-Echo-Request und Response.

ICQ (I seek you)
Eine Chatplattform, die es ermöglicht den Online-Status von Freunden (engl. Buddies) zu sehen.

ICS (Internet Connection Sharing)
Die englische Bezeichnung für die Internetverbindungsfreigabe von Microsoft Windows. ICS gibt es seit Windows 98.

IDS (Intrusion Detection System)
siehe NIDS.

IEEE (Institute of Electrical and Electronics Engineers)
US-amerikanischer Verband der Elektronik- und Elektrotechnik-Ingenieure, der Normungen wie IEEE 802.3 durchführt.
Der Verband entspricht dem deutschen Verband VDI (Verband Deutscher Ingenieure).

IETF (Internet Engineering Task Force)
Gremium, das Internet-Standards wie HTTP, PPP normiert. Standards werden als RFCs herausgegeben. Sie können unter http://www.rfc-editor.org nach solchen Standards suchen.

IFS (InterFrame Space)
Wartezeit beim CSMA/CA-Verfahren von WLAN-Clients. Es gibt die DIFS, distributed IFS, als Wartezeit zwischen Datenpaketen. Die SIFS, short IFS, als Wartezeit zwischen einem Datenpaket und seinem ACKnowledge. Die PCF IFS, als Wartezeit eines Point Coordinators, der Zugriffsberechtigungen an WLAN-Clients verteilt. Die EIFS, extended IFS, als Wartezeit nach einem Frame-Fehler. Im neuen WLAN-Standard 11n wird zusätzlich noch die RIFS, reduced IFS, definiert, die kürzer als die SIFS-Wartezeit ist und im Burst-Mode zur Trennung von Daten unterschiedlicher Sendeleistung verwendet wird.

IGMP (Internet Group Management Protocol)
Verfahren zur intelligenteren Behandlung von Multicasts. Diese werden nicht an allen Anschlüssen wie Broadcasts ausgegeben, sondern nur an Anschlüssen, die sich für einen speziellen Multicast angemeldet haben.

IGRP (Interior Gateway Routing Protocol)
Ein proprietäres Routing-Verfahren von der Firma Cisco.

IMAP (Internet Message Access Protocol)
Ein Protokoll zum Verwalten von e-Mails. Im Gegensatz zu POP3 verbleiben die Mails in der Regel auf dem Server.

Implementieren
Einen Standard in Software umsetzen. Der RFC2132 wurde z. B. im MS DHCP-Server implementiert.

Infiniband
Infiniband ist ein serielles Busssytem, dass sowohl zum Anschluss interner, als auch externer Geräte mit hoher Geschwindigkeit verwendet werden kann.

Internet
Das allseits bekannte, weltweite Netzwerk. In einigen Dokumenten wird übrigens mit »internet« ein IP-basiertes LAN gemeint. Erst wenn dort »Internet« geschrieben wird, ist das eigentliche Internet gemeint.

Intranet
Ein der Öffentlichkeit unzugängliches Netz (LAN). Viele Unternehmen und Behörden betreiben Intranets, in denen u. a. Neuigkeiten des Unternehmens bzw. der Behörde verbreitet werden und auf die mittels Browser zugegriffen werden kann.

IP (Internet Protocol)
Implementierung der ISO-/OSI-Schicht 3. Mittlerweile ist IP eines der bedeutendsten Protokolle in der Netzwerkwelt. Im Internet wird ausschließlich IP als Protokoll der ISO-/OSI-Schicht 3 verwendet.

IPP (Internet Printing Protocol)
Ein Verfahren, mit dem man mit Internet-Techniken Druckdaten über das Internet schicken kann. Standardisiert ist RFC 2910/2911.

IPSec (IP Secure)
Sichere Form von IP. IP-Daten werden verschlüsselt übertragen, und das Verschlüsselungsverfahren setzt auf Schlüsselaustausch.

IRC (Internet Relay Chat)
Online Chat (dt. Plauderei) im Internet. Es gibt verschiedene themenbezogene Räume, in denen sich Interessierte austauschen.

ISC (Internet Software Consortium)
Herstellerfirma des DNS-Servers Bind und des ISC-DHCP-Servers.

ISDN (Integrated Service Digital Network)
In Europa stark verbreitetes Verfahren des digitalen, öffentlichen Telefonnetzes. Die Gesprächsdaten werden nicht analog, sondern in digitalisierter Form übertragen.


Es gibt zwei Anschluss-Arten, ISDN-BRI (Basic-Rate-Interface) mit zwei B-Kanälen und einem D-Kanal und ISDN-PRI (Primary-Rate-Interface) mit 30 B-Kanälen und einem 64-kByte-Datenkanal.
Auf dem D-Kanal erfolgt die Signalisierung, also z. B. die Rufnummernübertragung.

 

ISM (Industrial Scientific Medical)
Der Frequenzbereich von 2,4 GHz ist für allgemeine, genehmigungsfreie Funkanwendungen reserviert. WLAN, Bluetooth und einige andere Techniken (wie Ihre Mikrowelle) nutzen diese Frequenz. ISO (International Organization for Standardization)
Die Organisation ist aus über 140 nationalen Standardisierungsgremien zusammengesetzt und veröffentlicht international gültige Standards.

ITSP (IP Telephony Service Provider)
Bezeichnung für SIP-Provider.

ITU-TS (International Telecommunications Union Telecommunication Standards Section)
Die internationale Normungsbehörde für die Telekommunikation.

IWV (ImpulsWahlVerfahren)
Das alte Wahlverfahren bei analogen Telefonen, das verschieden lange Impulse für das Wählen verwendet. Das heutige Wahlverfahren ist MFV und arbeitet mit Tastentönen.

IVR (Interactive Voice Response)
Sprachmenüs, die mittels DTMF-Tönen oder Sprache gesteuert werden können: "Drücken Sie die Eins für ...".

Jitter
Die Schwankung der Laufzeit in Millisekunden.

Kollision
Kollisionen treten auf, wenn zwei Stationen in einem Ethernet-Segment gleichzeitig Daten senden.

KVM (Keyboard Video Mouse Switch)
Fernadministration eines PC per KVM bedeutet, dass Tastatur-, Maus- und Monitoranschluss an eine spezielle Box anschlossen sind. Die Informationen der Anschlüsse können bei manchen Geräten über das LAN übertragen werden.

L2TP (Layer 2 Tunneling Protocol)
Ein Protokoll, das auf der ISO-/OSI-Schicht 2 VPN-Tunnel aufbauen kann.

LAN (Local Area Network)
Ein Computer-Netzwerk innerhalb eines Grundstücks.

LCR (Least-Cost-Routing)
Verwendung des günstigsten Telefon-/Internetanbieters je nach Uhrzeit.

LDAP (Lightweight Directory Access Protocol)
Mit LDAP können Verzeichnisse abgefragt werden. Dazu haben diese Verzeichnis-Datenbanken einen so genannten LDAP-Connector. LDAP ähnelt SQL, dient jedoch speziell zur Abfrage von Verzeichnisdatenbanken.

LEAP (Lightwight EAP)
Vereinfachtes EAP, wird u. a. von der Firma Cisco zur Absicherung von WLANs genutzt.

LLDP (Link Layer Discovery Protocol)

Im IEEE 802.1ab Standard normiertes Verfahren, um herstellerunabhängig Netzwerktopologien erfassen zu können.

LLTP (Link Layer Topology Discovery)
Microsofteigenes Verfahren zur Ermittlung der Netzwerktopologie, basiert auf Ethernet. Konkurrenz zu LLDP.

LRS (Limited Rate Support)
Verfahren für IEEE 802.11g Komponenten, alte, nicht standardkonforme 11b-Clients einzubinden.

LVM (Logical Volume Manager)
Verfahren, bei dem Festplatten und Partitionen als logische (nicht wirklich existierende) Laufwerke abgebildet werden. Eine Volume Group besteht aus mehreren Partitionen oder Festplatten und kann flexibel wieder in mehrere beliebig große viele Logical Volumes aufteteilt werden.

LWL (Lichtwellenleiter)
Ein Glasfaserkabel (engl. Fiber).

MAC (Media Access Control)
MAC ist ein Teil von Ethernet, insbesondere die MAC-Adresse ist bekannt. Sie ist sechs Bytes lang und wird als Hexadezimal-Wert geschrieben, z. B. 00:07:f3:ea:10:22. Die Doppelpunkte trennen die einzelnen Bytes voneinander ab, dienen aber nur der besseren Lesbarkeit.

MAN (Metropolitan Area Network)
Ein Netzwerk innerhalb einer Stadt. Die Bezeichnung ist inzwischen unüblich geworden, meistens wird ein MAN als WAN bezeichnet.

Mb/s (Mega Bit pro Sekunde)
Die übliche Angabe von Datenraten im Netzwerk.

MB/s (Mega Byte pro Sekunde)
Gängige Informationsmengen-Einheit, sie entspricht 1.024 * 1.024 Bytes.

MDI(-X) (Media Dependent Interface)
Die Anschlussart von RJ45 kann MDI oder MDI-X sein. Das erste ist z. B. eine typische Netzwerkkarte, das zweite ein typischer Switch-Port. Möchten Sie zwei gleichartige Anschlüsse (z. B. zwei Netzwerkkarten) direkt miteinander verbinden, ist ein Cross-Kabel erforderlich.


Heutige Switches beherrschen meist Auto-MDI(X). Sie erkennen automatisch, welcher Partner angeschlossen ist, und stellen ihren Anschluss entsprechend ein. Sie könnten also auch mit einem Cross-Kabel einen PC anschließen.

 

MCU (Multipoint Control Unit)
Begiff aus dem Vefahren H.323. Eine MCU ermöglicht gleichzeitige Datenströmere zwischen mehr als zwei Teilnehmern (Konferenz).

Mesh
Mesh-Netze sind WLAN-Verbindungen verschiedener WLAN-Accesspoints zu einem Gesamtnetz, so dass nur ein Accesspoint z.B. einen Zugang zum Internet benötigt. Dabei sollen sich die Netzwerke herstellerunabhängig weitesgehend selbständig konfigurieren. Die Technik soll als IEEE 802.11s normiert werden.

MFV (MehrFrequenzwahlVerfahren)
Nachfolger des Impulswahlverfahrens (IVW), siehe DTMF.

MIB (Management Information Base)
Die Ansammlung von OIDs, also SNMP-Variablen, wird MIB genannt. Es gibt offiziell normierte Standard-MIBs, z. B. MIB-II und den Bereich der Private MIB, die jeder Hersteller spezifisch füllt.

MIC (Message Integrity Code)
Verfahren bei WPA-Verschlüsselung im WLAN, welches die Integrität - also die Unverfälschtheit - der Daten sicherstellt. Es handelt sich im wesentlichen um eine Hash-Funktion.

MIMO (Multiple In Multiple Out)
Neues WLAN-Verfahren, welches auf einem Kanal mehrere parallele Signale versendet. Findet bei IEEE 802.11n Verwendung.

MMC (Microsoft Management Console)
Ein Programm mit grafischer Benutzeroberfläche um verschiedene Dienste unter Windows zu administrieren.

MMS Protocol (Microsoft Media Server Protocol)
Verfahren um .asf-Files über ein Netzwerk als Video-Stream zu senden.

Monomode
Die 9 mm dicken LWL-Kabel leiten den Laserstrahl durch die Mitte und werden Monomode-Fasern genannt.

MP3 (MPEG-1, Audio Layer 3)
Bekanntestes Format von komprimierten Audio-Dateien. Es wird aus dem MPEG-1-Standard die Komprimierungsfunktion für Audio (Layer 3) verwendet.

MPEG (Moving Pictures Experts Group)
Eine Arbeitsgruppe der ISO, die Videoverfahren normiert. Der Standard MPEG-1 bietet VHS-Videoqualität, während MPEG-2 aufgrund höher Auflösung und besser Bildwiederholrate oberhalb von VHS liegt. MPEG-2 wird auch bei DVDs eingesetzt. MPEG-4 ist der letzte veröffentlichte Standard, der sehr gute Bildqualität bei geringer Bandbereite ermöglicht.

MRU (Maximum Receive Unit)
Die maximale Größe von Daten-Paketen, die an einem Stück (nicht fragmentiert) empfangen werden können.
Bei PPP kann der Client anhand seiner MRU Pakete mit einer bestimmten maximalen Größe anfordern.

MS-CHAP (MicroSoft-CHAP)
vgl. CHAP.

MSN (MicroSoft Network bzw. Multiple Subscriber Number)
a) Internet-Dienst von Microsoft, der bisher wenig erfolgreich ist.
b) Eine Telefonnummer, auf die ein ISDN-Endgerät reagiert.

MSS (Maximum Segment Size)
Maximale Größe eines TCP-Pakets in Bytes.

MSTP (Multiple STP)
siehe RSTP.

MTA (Mail Transfer Agent)
Ein Programm, das Mails von einem Server verschickt und dort empfängt, z. B. sendmail oder postfix.

MTBF (Mean Time Between Failure)
Die angegebene Zahl sagt aus, wie viele Stunden das Gerät (z. B. Festplatte, Switch) arbeitet, bevor es zu einem Fehler bzw. Ausfall kommt. Allerdings sind diese Werte oft geschönt, weil nicht von Dauerbetrieb ausgegangen wird.

MTU (Maximum Transmission Unit)
Maximale Größe eines Pakets, das in einem Stück gesendet wird. Die MTU bei IP kann maximal 1.492 Bytes betragen.

Multimode
LWL-Fasern, die 50 mm oder 62,5 mm dick sind und den Laserstahl am Rand reflektieren.

NAT (Network Address Translation)
Adressumsetzung zwischen privater und offizielle IP-Adresse.

NetBEUI (NetBIOS Extending User Interface)
Ein nicht routingfähiges Transport-Protokoll, das die ISO-/OSI-Schichten 2, 3 und 4 umfasst.

NetBIOS (Network Basic Input Output System)
Programmierschnittstelle (API) zu NetBEUI. NetBIOS basiert auf einem Nachrichten-Format, das SMB (Server Message Block) heißt.

Newsgroup
Diskussionsforen im Internet. Nach Themenbereichen geordnet, gibt es Gruppen, die sich über alle möglichen Themen austauschen.
Das Protokoll zum Austausch von News ist NNTP (Network News Transport Protocol).

NDF (Network Diagnostics Framework)
In Windows Vista enthaltene Möglichkeit Netzwerkprobleme auf verschiedenen Schichten zu analysieren und Problemlösungen vorzuschlagen.

NDIS (Network Driver Interface Specification)
Eine logische Schicht, über die Netzwerkkarten mittels Treibern angesprochen werden können. NDIS gibt es nur bei Windows, es wurde von Microsoft und 3Com entwickelt. Es erlaubt die Koexistenz von mehreren Protokollen, die auf eine Netzwerkkarte zugreifen (z. B. TCP/IP und IPX).

NIDS (Network Intrusion Detection System)
Eine Software, die Auffälligkeiten im Netzwerk unter Sicherheitsaspekten auswertet und mögliche Angriffe innerhalb des LANs meldet.

NNTP (Network News Transport Protocol)
siehe Newsgroup.

NTBA (Network Termination for Basic Access)
Das Netzabschlussgerät auf der Seite des Kunden. Am NTBA entsteht der S0-Bus, an den Sie ISDN-Endgeräte anschließen können.

NTP (Network Time Protocol)
Zeitsynchronisation über das Netzwerk. Damit können Sie erreichen, dass alle PCs im LAN die richtige, oder zumindest die gleiche Uhrzeit haben. Sehr genau gehende NTP-Server gibt es auch im Internet.

NTSC (National Television System Committee)
In den USA vorherrschendes Verfahren für den TV-Empfang mit 525 Zeilen und 60 Halbbildern pro Sekunde. Alternative: PAL.

OFDM (Orthogonal Frequency Division Multiplexing)
Das Modulationsverfahren im schnellen WLAN (IEEE 802.11a/g).

OID (Object ID)
Eine Variable, die vom SNMP-Agenten gefüllt wird.

OSI (Open Systems Interconnection)
ISO-Standard für die Datenkommunikation. Seine Struktur ist im OSI-Referenz-Modell, dem ISO-/OSI-Schichten-Modell, abgefasst.

OSPF (Open Shortest Path First)
Ein dynamisches Routing-Protokoll. Dieses Protokoll ist der technische Nachfolger von RIP und bietet viele Möglichkeiten, Routing durchzuführen. Insbesondere werden Kosten-Einträge für einzelne Verbindungen unterstützt. Dadurch ist es möglich, eine Verbindung günstig oder teuer zu machen. Entsprechend wird diese Verbindung oft oder selten genutzt.

PA-RISC
Ein RISC-Prozessor, auf dem bis heute die Server von Hewlett Packard basieren. In Zusammenarbeit von Intel und HP wurde der Itanium entwickelt. Diesen bietet HP alternativ für einige Server an.

PAL (Phase Alternating Line)
Vorherrschendes Übertragungsverfahren beim Fernsehempfang in Europa. Es erzeugt ein Bild mit 625 Zeilen und 50 Halbbildern pro Sekunde. Alternative: NTSC.

PAM (Polled Access Mode oder Pluggable Authentication Modules)
a) WLAN-Clients schlafen ein und werden gezielt aufgeweckt.
b) Authentifizierungsverfahren unter Linux, das flexible Möglichkeiten eröffnet, um Benutzer zu authentifizieren. PAN (Personal Area Network)
Ein Netzwerk, das mittels Bluetooth um eine Person herum eingerichtet ist. Gemeint ist der Nahbereich von maximal zehn Metern um eine Person. PAP (Password Authentication Protocol)
Authentifizierungsverfahren z. B. bei HTTP oder PPP, bei dem der Benutzername und das Passwort im Klartext, also unverschlüsselt, übermittelt werden.

PBCC (Packet Binary Convolution Coding)
Ein Kodierungsverfahren für WLAN von der Firma Texas Instruments. Es wird von einigen IEEE 802.11b Komponenten beherrscht, die dann Datenraten von bis zu 44 Mbit/s (statt 11 Mbit/s) erreichen. Konkurrenz ist OFDM, das für IEEE 802.11g siegte.

PC-Card
16-Bit-PCMCIA-Karte. Eine Erweiterungskarte, die insbesondere für Notebooks benutzt wird. Sie ist deutlich langsamer als eine Cardbus-Karte.

PCI (Peripheral Component Interconnect)
Die Schnittstelle bei PCs. Sie können PCs durch PCI-Karten erweitern. Üblicherweise ist der PCI-Bus 32 Bits breit und wird mit 33 MHz getaktet, daher können - theoretisch - bis zu 133 Mbit/s übertragen werden.

PCIe (PCI Express)
Nachfolger von PCI mit wesentlich höheren Datenraten von 2 Gbit/s fullduplex pro Kanal. Die Anzahl der Kanäle wird z.B. für einen Kanal mit PCIe-1X angegeben.

PCM (Pulse Code Modulation)
Sprachkodierungsverfahren, welches u.a. beim Sprachcodec G.711 eingesetzt wird. Erweiterungen sind DPCM (Differential PCM) und ADPCM (Adaptive Differential PCM).

PCMCIA (Personal Computer Memory Card International Association)
Industrie-Standard für Notebook-Erweiterungskarten. Es gibt verschiedene Typen. Siehe PC-Card und Cardbus- Card.

PDC (Primary Domain Controller)
Windows-Domänen-Anmeldungsserver. Er verwaltet die Benutzer-/Computerkonten der Domäne. Sein Stellvertreter ist der BDC.

PDF (Portable Document Format)
Von Adobe Systems entwickeltes Dateiformat.

Peer-to-Peer
Innerhalb des Peer-to-Peer-Netzwerks gibt es keine Client-Server-Hierarchie. Jeder PC ist nur Client.

PEG (PCI Express for Graphics)
Gebündelter 8X-PCIe-Kanal, als Ablösung für AGP-Grafikkarten.

PGP (Pretty Good Privacy)
Ein Programm für ein symmetrisches Verschlüsselungsverfahren. Nicht durchgehend quelloffen. Deshalb entstand das kompatible GnuPG.

PIFS (PCS IFS)
siehe IFS.

PLC (Power Line Communication)
Datenübertragung über die Stromkabel, entweder als Internetzugang, das ist vor allem in der Schweiz ansatzweise erfolgreich, oder als Vernetzungsmöglichkeit zu Hause (vgl. Homeplug).

PLT (Power Line Telecommunication)
siehe PLC.

POP (Post Office Protocol)
Verfahren zum Empfangen von e-Mails von einem e-Mail-Server. Aktuell ist die Version 3, daher heißen die Server POP3-Server.

POS (Personal Operating Space)
Arbeitsbereich um uns herum, zielt auf PAN ab.

POTS (Plain Old Telephony Service)
DSL hat einen für Telefonie reservierten Kanal, dieser wird als POTS bezeichnet.

PPP (Point-to-Point Protocol)
IETF-Standard zur Übertragung von IP-Paketen über serielle Leitungen. Bekannt insbesondere beim Einsatz zur Internet-Einwahl.

PPPoE (Point-to-Point Protocol over Ethernet)
Das übliche Verfahren, um DSL-Daten zu übertragen.

PPTP (Point-to-Point Tunneling Protocol)
Protokoll, um VPNs zu erzeugen.

PRI (Primary Rate Interface)
Die große Variante von BRI. Eine Bezeichnung für die Anschlussmöglichkeit von S2M, also einem ISDN-Anschluss mit 30 Kanälen. Die Bandbreite beträgt 64 kBit/s * 30 + 64 kBit/s = 1.984 kBit/s, also ungefähr 2 Mbit/s.

proprietär
Ein Verfahren oder eine Technik, die von einem Unternehmen kommt, nicht offen gelegt wird und somit anderen Herstellern nicht frei zur Verfügung gestellt wird.
Das doc-Format von MS Word ist proprietär, weil es nicht offen gelegt ist und es keinen anderen Anbieter außer Microsoft gibt.
Der Nachteil einer proprietären Lösung ist deren mangelnde Interoperabilität, also die Unfähigkeit, mit anderen Lösungen zusammenzuarbeiten.

Proxy (dt. Stellvertreter)
leitet Anfragen in das Internet stellvertretend weiter. Dadurch ist es u. a. möglich, Webseiten zu filtern oder mit einer offiziellen IP-Adresse ein ganzes Netzwerk mit einem Internetzugang zu versorgen.

PSK (PreShared Key)
Manuelles Austauschverfahren für geheime elektronische Schlüssel. Die entspechenden Passwörter werden bei beiden Geräten z. B. für WPA (= WPA-PSK) manuell eingetragen.

PTR (Pointer Record)
IP-Adresse zum Name-Eintrag bei DNS.

PUI (Phone User Interface)
Hörbare Benutzeroberfläche eines Telefons. Siehe auch TUI (Telephone User Interface).

PVC (Permanent Virtual Circuit)
Eine virtuelle Verbindung, die permanent verfügbar ist. Die Verbindung besteht bereits, wenn kommuniziert wird, und muss nicht erst aufgebaut werden. PVCs werden u. a. bei ATM verwendet.

PXE (Preboot eXecution Environment)
Ein von Intel und anderen Firmen entwickeltes Verfahren, das es ermöglicht, aus dem BIOS heraus Programme auszuführen. Damit ist es möglich, im Zusammenspiel mit DHCP PCs ohne Boot-Disketten o. Ä. beim erstmaligen LAN-Anschluss automatisch über das LAN mit Software zu betanken (z. B. ein Betriebssystem zu installieren).

QoS (Quality of Service)
Zugesicherte Verbindungsqualität (Paket-Laufzeit, zur Verfügung stehende Bandbreite, Schwankung der Laufzeit) einer Übertragungsstrecke.

Queue (sprich: kju) Warteschlange
Priorisierungen für WAN-Verbindungen teilen Datenverkehr je nach Dringlichkeit in Warteschlangen ein. Erst wenn alle Pakete in der dringlichsten Queue transportiert worden sind, wird die zweite Queue abgearbeitet.

RADIUS (Remote Authenticaion Dial-In User Service)
Das RADIUS-Verfahren wird von vielen Providern angewandt. Wenn Sie Ihren Internetzugang aktivieren, authentifizieren Sie sich mit einem Benutzernamen und einem Passwort. Das wird mittels RADIUS überprüft. Nur wenn es korrekt ist, können Sie ins Internet. RADIUS findet auch bei IEEE 802.1x Anwendung.

RAID (Redundant Array of Independent Disks)
Ein logischer Verbund von Festplatten mit dem Ziel die Ausfallsicherheit und/oder die Performance des Gesamtsystems zu verbessern. Es gibt Hardware- und Softwarelösungen.

RAM (Random Access Memory)
Flüchtiger Speicher, der in Form von Chips existiert. Der Hauptspeicher eines PC ist sein RAM. Das RAM benötigt elektrische Spannung, um die Informationen zu halten, daher sind die Informationen nur so lange im RAM, wie der PC eingeschaltet ist.

RDP (Remote Data Protocol)
Bei Windows werden in den Versionen Windows NT/2000 Server und XP Professional über RDP die Maus-, Tastatur- und Monitorinformationen zu einem Fernsteuerungs-PC weitergeleitet: Man spricht hier von einem Terminal Service.

RegTP (Regulierungsbehörde Telekommunikation und Post)
siehe Bundesnetzagentur.

RFC (Request for Common)
Standard der IETF. Es gibt verschiedene Stufen eines Standards, vom Entwurf bis zum wirklich verabschiedeten Standard.

RIFS (Reduced Inter Frame Space)
siehe IFS.

RIP (Routing Information Protocol)
Ein einfaches und weit verbreitetes dynamisches Routing-Verfahren. Es gibt RIP Version 1 und 2. Technisch ist RIP weitestgehend überholt und wird nach und nach durch OSPF abgelöst.

RIPE (Réseaux IP Européens)
Europäische Verwaltungsbehörde für IP-Adressen, wurde 1989 gegründet.

RJ45 (Registered Jack 45)
Der Standard-Twisted-Pair-Stecker. Er bietet acht Kontakte und wird außer bei LAN-Verkabelungen auch bei ISDN eingesetzt.

RMON (Remote Monitoring)
Eine Erweiterung zu SNMP, um mit weiteren MIBs und mehr Möglichkeiten Kenndaten über das LAN zu erhalten. Standardisiert in RFC 1757 und 2021.

ROM (Read Only Memory)
Ein Speicher, der mehrfach gelesen werden kann, aber nur einmal beschrieben wurde. Der Speicher ist aber dauerhaft und benötigt keine ständige Spannungsversorgung.

Router
verbindet unterschiedliche Netzwerke auf ISO-/OSI-Schicht 3, z. B. zwei IP-Netze.

Routing
Wegewahl im IP, das Verbinden von IP-Netzen.

RPM (Red Hat Package Manager)
Software-Paketverwaltungssystem von Red Hat und SuSE.

RSA
Ein mathematisches Verfahren, auf dem die symmetrische Verschlüsselung zum Teil beruht.

RSTP (Rapid Spanning Tree)
Standardverfahren nach IEEE 802.1w, das schneller arbeitet als STP.

RTCP (Real Time Control Protocol)
Überwachungsprotokoll für RTP, ermittelt Fehler, Jitter oder Delay (RFC 1890, 3551).

RTP (Real Time Protocol)
Paketformat für UDP-Datenpakete u.a. für Audiodatenströme (RFC 1889, 3550).

RTS ( To Send)
Verfahren im WLAN, das Clients abfragt, anstatt CSMA/CA durchzuführen.

S0
siehe ISDN und BRI.

S2M
siehe ISDN und PRI.

SASL (Simple Authentication and Security Layer)
Eine Erweiterung von SMTP um eine Autorisierungsstufe laut RFC 2222. Das Verfahren ist auch als AUTH SMTP bekannt. Der Benutzer meldet sich mit Benutzernamen und Kennwort am SMTP an, erst dann kann eine e-Mail versandt werden.

SCTP (Stream Control Transmission Protocl)
Wurde von der IETF als neues Transportprotokoll neben UDP oder TCP vorgeschlagen und in RFC 2960 veröffentlicht. Es handelt sich somit um ein neues ISO-OSI-Layer 4 Protokoll.

SDP (Session Description Protocol)
Das eigentliche Datenprotokoll von SIP.

SDSL (Symmetric DSL)
Anders als bei ADSL sind die Up- und die Download-Rate gleich hoch.

Segmentierung
Unterteilung eines Netzwerks durch Switches oder Router in kleinere Einheiten mit dem Ziel, die Bandbreite zu erhöhen.

SES (Secure Easy Setup)
Einrichtungshilfe für WLAN-Sicherheit u.a. von Linksys, siehe auch AOSS.

S-HDSL (Single-Pair High Bit Rate Digital Subscriber Line)
Der designierte Nachfolger von ADSL. Es ist eine symmetrische DSL-Variante, die neben höheren Datenraten auch eine fehlerärmere Übertragung bietet.

SIFS (Short IFS)
siehe IFS.

SIP (Session Initiation Protocol)
Der Nachfolger des H.323-Kommunikationsstandards, der den Verbindungsaufbau und -abbau für Voice over IP regelt. Genormt nach RFC 3261.

SIPS (Secure SIP)
Verschlüsseltes SIP, also die Verschlüsselung von Signalisierungsinformationen.

SLA (Service Level Agreement)
Eine Vereinbarung über die Qualität einer Dienstleistung (QoS). So kann Teil eines SLA sein, wie oft ein Internetzugang verfügbar ist. Der Wert wird üblicherweise in Prozent festgelegt.

SMB (Server Message Block)
Windows-Datei- und Druckerfreigaben verwenden u. a. SMB. Unter UNIX werden solche Freigaben mittels Samba nutzbar.

SMTP (Simple Mail Transport Protocol)
Verfahren zum Senden von e-Mails zum e-Mail-Server. Üblicherweise wird der TCP-Port 25 zur Kommunikation genutzt.

SNMP (Simple Network Management Protocol)
Verfahren, um Informationen über den Zustand von Netzwerkkomponenten und PCs zu bekommen.

SNTP (Simple Network Time Protocol)
siehe NTP.

SOA (Start Of Authority)
Eintrag in den Zonen-Dateien vom DNS-Server.

Spyware
Software, die den PC-Nutzer auspioniert und diese Informationen z.B. an die Werbeindustrie verkauft.

SQL (Structured Query Language)
SQL ist die Abfragesprache der meisten Datenbanksysteme. Eine typische Abfrage lautet: SELECT * FROM xyz.

SRTP (Secure RTP)
Verschlüsseltes RTP, also Verschlüsselung der Audiodaten.

SSID (Service Set Identifier)
Name des Accesspoints, der 32 Bytes lang ist und in jedem WLAN-Paket mitgesendet wird.

STP (Spanning Tree)
Standardverfahren, um Ringe (engl. Loops) in Netzwerkkonfigurationen automatisch zu unterdrücken. Dadurch kann man Backup-Leitungen schalten, die durch dieses Verfahren von den Switches automatisch aktiv bzw. inaktiv geschaltet werden.

STUN (Simple Traversal of UDP through NATs)
Verfahren um einen Client hinter einem NAT-Router erreichbar zu machen.

Subnetz
Synonym zu IP-Netz. PCs, die sich im selben Subnetz befinden, sind im selben IP-Netz und haben dieselbe Netz-ID in der IP-Adresse.

Subnetzmaske
Gibt die Anzahl der Bits an, die bei einer IP-Adresse die Netz-ID ausmachen.

TCP (Transport Control Protocol)
Implementierung der ISO-/OSI-Schicht 4. TCP ist verbindungsorientiert, es gibt einen Verbindungsaufbau/-abbau, und das Empfangen der Datenpakete wird durch Bestätigungen sichergestellt.

T-DSL
Marketing-Variante von ADSL, von der Deutschen Telekom vertrieben.

TFTP (Trivial FTP)
Vereinfachtes FTP, wird häufig von Netzwerkkomponenten zur Sicherung der Konfiguration/Software eingesetzt.

TIA (Telecommunication Industry Association)
Verband der Telekommunikations-Industrie in den USA und Kanada.

TIM (Traffic Indication Map)
Aufwecken der WLAN-Clients über ein spezielles Paket. Festgelegt in einem DTIM-Intervall.

TKIP (Temporal Key Integrity Protocol)
Verschlüsselungsverfahren für WPA, altnerativ kann AES angeboten werden.

TOS (Type Of Service)
Ein Byte lange Information zur Priosierung von IP-Paketen, die im IP-Protokollkopf eingetragen wird. Siehe auch DSCP.

TPC (Transmit Power Control)
Regelfunktion für die Sendeleistung von IEEE-802.11a-WLAN-APs in Abhängigkeit von der Frequenz.

TPM (Trusted Plattform Module)
Ein Chip auf dem Motherboard, der Schlüssel z.B. für die Verschlüsselung der Festplatte sicher speichert.

TTL (Time to live)
Anzahl der Router, über die ein ICMP-Paket transportiert wird. Üblicherweise spricht man von Hops (dt. Hüpfer), die ein Paket überwindet.

Tunnel(n)
Daten werden auf andere Pakete gepackt, damit sie durch ein Netz transportiert werden können, das das ursprüngliche Paketformat nicht beherrscht.

TURN (Traversal Using Relay NAT)
Ähnliche Aufgabe wie STUN, jedoch ein Lösungsansatz, der auf größere Firmennetze zugeschnitten ist.

Twinaxkabel
Ein Paar verdrillter Kupferadern (Innenleiter), die von einem Dielektrikum und einer Schirmung umgeben sind, ähnlich den Koaxialkabeln.

UDP (User Datagram Service Protocol)
Implementierung der ISO-/OSI-Schicht 4. UDP ist verbindungslos. Eine Kontrolle wie bei TCP, ob Daten empfangen wurden oder ein Verbindungsaufbau/-abbau stattgefunden hat, bleibt aus.

UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)
Der Mobilfunkstandard der dritten Generation soll Bandbreiten von bis zu 2 Mbit/s bringen. Allerdings teilen sich alle Teilnehmer einer Funkzelle diese Bandbreite, sodass der Wert wohl eher theoretisch ist. Anders als bei GSM wird dieser Standard weltweit funktionieren, also in Europa, Asien und in Nordamerika.

UPnP (Universal Plug’n Play)
Kommunikationsverfahren für unterschiedliche Netzwerkteilnehmer, z.B. zwischen DSL-Router und Videostreaming-Server.

USB (Universal Serial Bus)
Anschluss am PC für Geräte (Tastatur, Scanner, Maus, Kamera u. a.). In der Version 1.1 wird eine Übertragungsrate von 12 Mbit/s, in der Version 2.0 von bis zu 480 Mbit/s erreicht. Konkurrenz ist Firewire.

USV (Unterbrechungsfreie Stromversorgung)
Batteriepufferung der Stromversorgung von PCs oder Netzwerkkomponenten. Damit werden Geräte gegen Stromausfall und Spannungsschwankungen abgesichert.

 

VBR (Variable Bit Rate)
Nach Erfordernis angepasste Datenrate eines Audio-/Video-Codecs. Der Gegensatz ist CBR (Constant Bit Rate).

VCD (Video CD)
MPEG-1 komprimierte Video-CD mit einer Auflösung von 352x288 Bildpunkten. Bessere Qualität bietet die SVCD (Super VCD) mit 576x480 Bildpunkten.

VCI (Virtual Channel Identifier)
Virtueller Kanal bei ATM.

VDSL (Very High Data Rate Digital Subscriber Line)
Eine bandbreitenstarke, asymmetrische DSL-Variante, die bis zu 52 Mbit/s im Download bietet. VDSL kann auch symmetrisch betrieben werden und erreicht dann bis zu 34 Mbit/s. VLAN (Virtual LAN)
Bei einem virtuellen LAN erzeugen Sie mehrere LANs, deren Daten auf einer einheitlichen Verkabelung transportiert werden. Die Unterscheidung der verschiedenen VLANs erfolgt über eine Kennzeichnung im Ethernet-Paket (engl. Tagging).

VoIP (Voice over IP)
Übertragung von Sprachdaten über IP basierte Netzwerke.
Qualitativ unterscheidet sich dabei die Internet-Telefonie von der IP-Telefonie. Erstere wird über Applikationen wie Netmeeting durchgeführt und dient dazu, Verbindungsgebühren zu sparen. Die Sprachqualität ist sehr schlecht. IP-Telefonie nutzt lediglich die LAN-Verkabelung zur Übertragung der Sprachdaten und erreicht damit eine gute Sprachqualität, die mit ISDN vergleichbar ist.

VPI (Virtual Path Identifier)
Virtueller Kanal im ATM.

VPN (Virtual Private